Creativo en Japón interviewt JOTEGO exklusiv: der Kopf hinter dem Chip der Neo Geo AES+
Der Kanal Creativo en Japón spricht exklusiv mit JOTEGO, dem Ingenieur hinter dem ASIC-Core der Neo Geo AES+. Er erklärt, wie sie identischen Sound zur Original-AES, null Latenz und was als Nächstes kommt.
Der Kanal Creativo en Japón hatte das Vergnügen, exklusiv JOTEGO zu interviewen — den Ingenieur hinter zahlreichen Konsolen- und Arcade-Cores — um über die Entwicklung der neuen Neo Geo AES+ zu sprechen.
Vom MiSTer FPGA zum Silizium
JOTEGO ist gemeinsam mit Furrtek für den Core verantwortlich, der den ASIC-Chip der Neo Geo AES+ antreibt. Ausgangspunkt war der Neo-Geo-Core für MiSTer FPGA, doch der Wechsel zum Silizium erforderte sehr spezifische Entscheidungen, um maximale Treue zu gewährleisten.
Audio identisch zur Original-AES
JOTEGO entschied sich, den Interpolator zu entfernen, den er im MiSTer-Core eingebaut hatte, damit der AES+-Sound so nah wie möglich an der originalen AES-Hardware klingt. „Wenn du die Originalkonsole und die AES+ hast, muss der Sound gleich klingen", sagt er.
Null Latenz: das Kabel direkt am Chip
Die Eingabeverzögerung ist praktisch null, weil der Controller direkt mit dem ASIC-Chip verbunden ist — genau wie bei der Originalkonsole. Keine zwischengeschaltete Software-Schicht erzeugt Verzögerungen.
Das nächste Projekt
JOTEGO deutete an, dass ein weiteres Projekt in Entwicklung ist, konnte jedoch keine Details verraten. Die Retro-Community spekuliert bereits, welches System als nächstes diese ASIC-Behandlung erhalten könnte.